Sie sind hier: Kommentar  
 
 
 

Ultras zerstören den Sport

Posted by Sebastian (admin) on Feb 13 2009
Kommentar >>

Oft genug werden sie erwähnt und sind dabei auch noch stolz auf das „Geleistete“. Dabei zerstören sie den Ruf der Vereine, mit denen sie unterwegs sind. Ultras. Einige von Ihnen sind auch bekannt unter dem Begriff „Hooligans“. Diese sozial schwachen Rowdies nicht nur im Bereich des Fußballs vorzufinden, auch im Eishockey oder Basketball muss man sich mit Ihnen herum plagen.

Sehr interessant ist in diesen Tagen wieder einmal das Mutterland dieser Ultra-Szene, Italien. Dort ist in Insiderkreisen bereits bekannt, das Ultras das Sagen in einigen Fußball-Clus haben. Die Randale vor, während und nach dem Spiel wird hier sogar von ganz oben geduldet. Würde man als Verein gegen diese Schläger vorgehen, wäre man seines Lebens nicht mehr sicher. Zum Glück ist man in Deutschland von solchen Umständen bislang verschont geblieben, da man hier zumindest eine gewisse Unterscheidung zwischen Ultras und Hooligans hat.

Eine neue Dimension der Gewalt ist nun in Caserta zu beobachten. Dort stürmten etwa 50 Ultras das Trainingszentrum des beheimateten Basketball-Vereins und drohte damit, Spieler und Trainer in Geiselhaft zu nehmen. Sollte das Team nun am nächsten Wochenende gegen Treviso nicht gewinnen, so versprach man, die Mannschaft nicht mehr aus der Halle zu lassen.

In Deutschland sind zumindest im Basketball nur wenige Unbelehrbare zu finden. Meist geht es hier allerdings eher in die Ecke der Beleidigungen und Beschimpfungen. Ganz anders aber im Eishockey. Nicht nur in der ersten Liga gibt es vereinzelte Übergriffe zwischen den Gruppierungen und auch in den unteren Ligen findet man ein enormes Gewaltpotential geistig minderbemittelter so genannter Fans. So flogen bei einem Spiel des Herner EV bei den Hannover Indians sogar Glasflaschen auf die Strafbank der Indians. Bekannt sind die Herner eh bereits in ganz Deutschland. Das Verwunderliche hierbei ist nur, das man dieser Gruppierung im Verein eher positiv gegenübersteht und nicht unterbindet.

Letztendlich ist es Sache des Vereins, sich um die Ultra-Frage zu kümmern. So müsste man jedoch gerade auch in der Umgebung der Spielstätte vermehrt die Augen aufhalten, um Übergriffe zu erkennen und einzelne Personen hieraus zu identifizieren um diese dann auch aus den Stadien zu entfernen. Sollte es dann endlich auch einmal zu einem ordentlichen Netzwerk unter den Vereinen kommen, so wäre hier ein generelles Deutschlandweites Stadionverbot durchführbar. Davon ist man allerdings noch Meilen weit entfernt und der Appell an die anderen Fans, die Augen offen zu behalten, ist die einzige Maßnahme, die derzeit greift.  
 

Last changed: Feb 13 2009 at 2:33 PM

Back

Die Kommentare vertreten nicht die Meinung der gesamten Redaktion von US-Sports.TV, sondern die des Autors, welcher diesen verfasst hat.

 

 

 

 

 

 

 
 
 
© 2010  US-Sports.TV  ::  powered by website baker ↑ Seitenanfang ↑