DEL: München überrascht Berlin |
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| Posted by Sebastian (admin) on Oct 31 2011 |
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Die Grizzly Adams Wolfsburg haben die Heimserie der Adler aus Mannheim in einem kuriosen Spiel beendet. Nach 0:3 und 1:4-Rückstand gewann der Vizemeister von 2011 am Ende mit 4:5 (0:3, 3:1, 2:0). Derweil scheint sich Nürnberg langsam zu sammeln. Die Ice Tigers holten durch ein 6:4 (2:1, 3:1, 1:2) gegen Düsseldorf den zweiten Sieg im dritten Spiel.
Nürnberg behält die Nerven
In Nürnberg hatte Düsseldorf mehr Spielanteile, aber die Ice Tigers agierten clever. Christopher Collins (7.) konnte das Schlusslicht früh in Front schießen. Der Rückschlag kam in der 20. Spielminute als Adam Courchaine für die Gäste ausglich, aber Tim Schüle sorgte für einen versöhnlichen Abschluss vor der ersten Pause. Praktisch mit der Sirene traf er zum 2:1.
Nach dem Seitenwechsel Nürnberg mit viel Selbstvertrauen und Vorwärtsdrang und das blieb nicht ohne Folgen. Vitalij Aab (22.) nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Yan Stastny und Eric Chouinard (32.) legte abermals nach. Andrew Roach konnte zwar nur 48 Sekunden später verkürzen, doch die Ice Tigers konnten dank Vitalij Aab, der 15 Sekunden vor dem zweiten Gang in die Katakomben traf, mit einem wichtigen Drei-Tore-Vorsprung in den Schlussabschnitt.
Düsseldorf machte jetzt mehr und mehr Druck und kam durch Andrew Hedlund (54.) und Andrew Roach (56.) wieder heran. Die Ice Tigers hatten in die Phase große Probleme. Immer wieder griffen die Rheinländer an, aber Patrick Ehelechner hielt den Vorsprung fest. Als Düsseldorf den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, sorgte Gregory Leeb für die Entscheidung.
Dramatik in der Kurpfalz
Mannheim legte gegen Wolfsburg los wie die Feuerwehr. Alle Heimspiele hatte der DEL-Primus bis dahin gewonnen und früh sah es so aus als sollte sich das auch gegen die Grizzlys nicht ändern. Ronny Arendt (9.) brachte den DEL-Rekordchampion in Führung und mit einem Doppelschlag legten Frank Mauer (15.) sowie Ex-Grizzly Kenneth Magowan zum 3:0 nach.
Nach dem Seitenwechsel sollten sich die Kräfteverhältnisse jedoch drehen. Den ersten Treffer der Gäste durch Stephen Werner (23.) konnte Nikolai Goc (30.) zwar noch kürzen, aber bis zum zweiten Pausentee hatten David Laliberté (36.), bei angezeigter Strafe, und Norman Milley (40.) bis auf ein Tor verkürzt. Im Schlussabschnitt konnte Mannheim den knappen Vorsprung lange halten, aber dann kam die 59. Spielminute. Zunächst stellte Kai Hospelt in numerischer Überlegenheit den Ausgleich her und nur 55 Sekunden später brachte Tyler Haskins Wolfsburg erstmals in Front. Die Adler versuchten noch einmal zu reagieren, konnten sich aber nicht mehr in die Verlängerung retten.
Die Eisbären Berlin sind am Abend auf den dritten Tabellenrang zurückgefallen. Die Hauptstädter kamen beim Gastspiel in München nicht über ein 3:5 (2:2, 1:3, 0:0) hinaus und haben jetzt zwei Punkte Rückstand auf die zweitplatzierten Hamburg Freezers. Einen Schritt nach vorne haben derweil die Krefeld Pinguine gemacht, die nach zuvor vier Niederlagen 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) gegen Augsburg gewannen.
Pietta kurz vor Schluss
Vier Spiele hatten die Pinguine in Serie verloren und so drohten die Rheinländer den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren. Ein Sieg vor heimischer Kulisse musste her, aber zunächst waren die Gäste aus Augsburg am Drücker. Die Panther erarbeiteten sich gute Einschussmöglichkeiten, aber Krefelds Torwart Scott Langkow hielt seinen Kasten sauber und die Null fest.
Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren besser im Spiel. Ein Powerplay sollte jedoch nach hinten losgehen. Panther Mario Valery-Trabucco (29.) netzte für die dezimierten Gäste ein. Die Antwort der Seidenstädter kam aber auf die gleiche Art und Weise. Daniel Pietta bedient in numerischer Unterlegenheit Boris Blank (35.) und der glich mit seinem ersten Saisontor aus. Im Schlussabschnitt waren gute Chancen Mangelware und als es so aus sah als sollte die Begegnung in die Verlängerung gehen, schlug Daniel Pietta zu. 51 Sekunden waren nach seinem Siegtreffer noch auf der Uhr. Augsburg versuchte noch mit sechs Feldspielern den Ausgleich zu erzwingen, aber am Ende blieb es beim 2:1 für Krefeld.
München im Abschluss besser
In der bayerischen Landeshauptstadt lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch und das sollte sich auch in Toren niederschlagen. Bereits in der siebten Spielminute traf Jason Ulmer zur Führung für den EHC, aber nur vier Minuten später hatte Stefan Ustorf fiel Platz vor dem Tor und nutzte diesen zum Ausgleich. Felix Petermann (15.) konnte München zwar erneut in Front schießen, aber weil Darin Olver (19.) bei den Eisbären erfolgreich war, ging es mit einem Remis in den Mittelabschnitt.
Auch hier hatten beide Teams beste Chancen, aber nur München konnte zunächst Zählbares daraus machen. Eric Schneider (24., 33.) und Martin Buchwieser (25.) schossen für die Bayern einen Drei-Tore-Vorsprung heraus. Acht Sekunden vor der zweiten Sirene sorgte James Sharrow jedoch noch einmal für Hoffnung auf Seiten der Berliner. Die Hauptstädter waren im Schlussabschnitt nur noch im Vorwärtsgang, konnten die Niederlage aber nicht mehr verhindern.
Die heutigen Ergebnisse im Überblick:
Hannover Scorpions – Kölner Haie 4:3 (2:2, 1:1, 0:0, 1:0) OT
Hamburg Freezers – Straubing Tigers 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)
Krefeld Pinguine – Augsburger Panther 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)
EHC München – Eisbären Berlin 5:3 (2:3, 3:1, 0:0)
Thomas Sabo Ice Tigers – DEG Metro Stars 6:4 (2:1, 3:1, 1:2)
Adler Mannheim – Grizzly Adams Wolfsburg 4:5 (3:0, 1:3, 0:2)
ERC Ingolstadt – Iserlohn Roosters 7:4 (3:1, 1:0, 3:3)
Last changed: Oct 31 2011 at 10:30 AM
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