DEL: Favoriten mit Problemen |
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| Posted by Sebastian (admin) on Feb 03 2010 |
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Die Krefeld Pinguine haben Eisbär Sven Felski das Jubiläum gründlich verhagelt. In seinem 800. DEL-Spiel kam er mit Berlin nicht über ein 4:5 (0:0, 3:2, 1:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen hinaus. Dennoch konnte der Primus seinen Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen, da auch Verfolger Düsseldorf patzte. Die Metro Stars unterlagen in Frankfurt mit 2:4 (0:1, 2:1, 0:2).
Einen Sieg feiern konnten unterdessen die Straubing Tigers, die Iserlohn nach Verlängerung 2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 1:0) bezwangen. Die Roosters konnten durch den Punktgewinn aber den Rückstand auf die zehntplazierten Adler auf einen Punkt verkürzen. Einen Dreier fuhren die Hamburg Freezers nach dem 4:2 (2:0, 1:2, 1:0) über den ERC Ingolstadt ein. Den Hanseaten fehlen dadurch nur noch sechs Punkte auf die Play-off-Ränge.
Ebenfalls erfolgreich waren die Kölner Haie die ihren zweiten Sieg in Folge einfuhren und die Thomas Sabo Ice Tigers 6:1 (3:1, 2:0, 1:0) bezwangen. Einen Rückschlag gab es für die Augsburger Panther, die in Wolfsburg 3:6 (1:0, 1:5, 1:1) unterlagen.
Taktisch geprägtes Spiel in Straubing
In Straubing beschränkten sich die Tore zunächst auf den ersten Abschnitt, in dem die Roosters den besseren Start hatten. In Überzahl markierte Quinn Hancock (5.) die Führung für die Sauerländer, doch Chad Bassen (13.) egalisierte für die Hausherren.
Nach dem Seitenwechsel legten beide Teams mehr Wert auf die Defensive und in den folgenden 40 Minuten sollte es weniger Torschüsse geben, als im ersten Drittel. Die Konsequenz war das 1:1 auch nach der regulären Spielzeit und die Partie ging in die Verlängerung. In dieser zeigten sich die Tigers aktiver und auf Zuspiel von Ryan Ramsay konnte Eric Meloche den Hausherren den Zusatzpunkt sichern (63.).
Ersatzgeschwächte Pinguine triumphieren
Krefeld war gegen den Meister im ersten Drittel drückend überlegen, doch die verletzungsgeplagten Pinguine konnten zunächst nicht in Führung gehen. Erst Charlie Stephens (26.) und Michael Endraß (29.) konnten Rob Zepp, der eine starke Partie ablieferte, überwinden. Berlin wachte in der Folge auf und per Doppelschlag glichen Andrew Roach (29.) und Tyson Mulock (31.) aus, ehe Richie Regehr (35.) die Partie noch vor der zweiten Pause vollends drehte.
Im Powerplay konnte Allan Rourke (44.) jedoch früh erneut egalisieren und das Spiel ging wieder bei null los. Der Meister ging durch Constantin Braun (53.) erneut in Front und Krefeld musste wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Als Jens Baxmann jedoch nach einem hohen Stock mit Verletzungsfolge in die Kabine musste, durften die Gastgeber die Partie in Überzahl beenden und Daniel Pietta (57.) stelle das Remis wieder her – zu diesem Zeitpunkt waren erst 22 Sekunden der Strafe vorüber.
Krefeld drückte weiter auf die Entscheidung in der regulären Spielzeit, aber die Eisbären brachten das Ergebnis mit Glück über die Zeit. Nachdem auch in der Verlängerung kein weiteres Tor fallen wollte, ging die Partie ins Penaltyschießen. Herberts Vasiljevs beendete dieses schließlich zu Gunsten der Seidenstädter.
Ungefährdeter Sieg für Köln
Die Haie bestimmten in der Anfangsphase die Partie und Nürnberg kam erst nach einem Fehlpass der Kölner in der eigenen Zone zu einer zwingenden Chance, doch diesmal sollte es noch gut gehen. Eine unübersichtliche Situation vor Ice Tigers-Goalie Patrick Ehelechner konnet Christoph Ullmann (6.) zur Führung nutzen, doch diese hatte nicht lange bestand. Marcel Müller versuchte sich diesmal mit einem Querpass in der Verteidigungszone und Roland Mayr (7.) nahm das Geschenk an.
Die Domstädter blieben weiter dominant und einen der zahlreichen Angriffe beendete Bryan Adams (15.) zum 2:1. Als dann auch noch Ivan Ciernik in Unterzahl nachlegte, war der Wille der Gäste wohl gebrochen. Von ihnen war in Durchgang zwei nichts mehr zu sehen und der KEC drückte auf die Entscheidung. In zweifacher Überzahl bediente Neuzugang John Landry Marcel Müller (34.) mit einem Traumpass und dieser vollstreckte im Alleingang. Die zweite Strafe war gerade abgelaufen, da hatte Dusan Frosch (35.) die Anzeige auf 5:1 gestellt. Köln nahm in den letzten 20 minuten etwas das Tempo raus und Moritz Müller konnte per Penaltyschuss nur noch den 6:1-Endstand besorgen.
Matchstrafe gegen Karalahti
Gegen den besten Angriff der Liga kamen die Freezers gut in die Partie und waren, nachdem Francois Fortier (4.) früh erfolgreich war, drückend überlegen. Mehr als das 2:0 durch Matias Loppi (15.) sprang jedoch trotz 20 Schüssen auf das Gehäuse von ERC-Goalie Dimitri Pätzold nicht heraus. Hamburg nahm den Schwung jedoch mit und John Tripp (24.) konnte einen weiteren Angriff zum verdienten 3:0 beenden.
Eine Matchstrafe gegen Jere Karalahti nach einem Check gegen den Kopf und Nacken brachte Ingolstadt jedoch zurück ins Spiel. Im Powerplay verkürzte Tyler Bouck (34.) und 12 Sekunden vor der Sirene stellte er den Anschluss her. Hamburg war jedoch wenig beeindruckt und spielte konzentriert weiter. Für die Entscheidung sorgte dann Jason King der bei sechs Feldspielern auf dem Eis, gegen Ingolstadt war eine Strafe angezeigt, den 4:2-Endstand herstellte.
Starke zehn Minuten reichen den Grizzlys
Nachdem Ulrich Maurer (6.) Augsburg gegen Wolfsburg in einem ausgeglichenen ersten Abschnitt in Front gebracht hatte, kosteten desolate erste zehn Minuten im zweiten Drittel die Bayern mögliche Punkte. Bereits in der 23. Spielminute konnte Jason Ulmer im Powerplay ausgleichen und nur 88 Sekunden später traf John Laliberte zum 2:1.
Durch einen weiteren Doppelschlag von Sebastian Furchner (29.) und John Laliberte (30.) konnten sich die Grizzlys auf drei Tore absetzen. Per Penaltyschuss konnte Tyler Beechey (37.) zwar verkürzen, doch Christopher Fischer stellte kurz vor der zweiten Sirene den alten Abstand wieder her. Augsburg wurde im letzten Durchgang noch einmal stärker, mehr als das 5:3 durch Colin Murphy (53.9 sprang dabei jedoch nicht heraus. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte Ken Magowan (59.) mit einem Schuss in das verwaise Gehäuse der Panther.
Metro Stars schlagen keinen Profit aus Powerplay
Vor 5.200 Zuschauern in der Eissporthalle am Ratsweg schoss Josh Langfeld (13.) für die Lions zur verdienten Führung ein. Frankfurt war in der Folge das bessere Team, aber Düsseldorf im Abschluss gnadenlos. 61 Sekunden nach dem Seitewechsel hatte Evan Kaufmann ausgeglichen und Brandon Reid brachte den Zweiten der Endabrechnung zur „Halbzeit“ in Führung.
Gegen Ingolstadt hatten Unterzahltore die Hessen noch Punkte gekostet, doch diesmal drehten sie den Spieß um. Jamie Wright (37.) war für die Lions erfolgreich als ein Teamkollege in der Kühlbox saß. In den letzten 20 Minuten hatte Düsseldorf die große Chance wieder in Front zu gehen. Jason Young wurde nach einem Check gegen den Kopf und Nacken mit einer Matchstrafe belegt, doch Frankfurt brachte die fünfminütige numerische Unterlegenheit über die Zeit.
Kurz darauf fanden sich die Metro Stars mit einem Mann weniger wieder und die Hausherren machten es in persona von Jeff Ulmer (56.) besser. Die DEG versuchte noch mit sechs Feldspielern die Verlängerung zu erzwingen, doch Aleksander Polaczek (59.) machte mit einem Treffer ins leere Tor alles klar.
Last changed: Feb 02 2010 at 11:12 PM
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