Sie sind hier: News  
 
 
 

DEL: Erster Sieg der Münchner

Eishockey
Posted by Sebastian (admin) on Sep 06 2010
News >> Eishockey

Der EHC München hat seinen ersten DEL-Sieg eingefahren. Der Aufsteiger besiegte am Abend auf eigenem Eis die Iserlohn Roosters mit 5:3 (2:1, 1:1, 2:1) und hat nach dem ersten Wochenende bereist vier Punkte auf dem Konto. Eine Niederlage einstecken mussten derweil die Kölner Haie, die gegen Ingolstadt nicht über ein 3:5 (2:1, 0:2, 1:2) hinauskamen.

Ebenfalls ohne Zählbares in eigener halle blieben die Krefeld Pinguine, die sich Vizemeister Augsburg 2:5 (0:2, 1:1, 1:2) geschlagen geben mussten. Weiterhin ohne Punkte sind die Hamburg Freezers, die nach dem 0:3 vom Freitag auch in Nürnberg 2:5 (1:0, 0:2, 1:3) unterlagen. Derweil hat Mannheim gegen Straubing eine 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)-Erfolg eingefahren.

Arendt an beiden Toren beteiligt

In Mannheim konnte Straubing in den ersten Minuten das Zepter übernehmen. Die Bayern spielten sich in den ersten Minuten die besseren Chancen heraus und konnten in der elften Spielminute die optische Überlegenheit auf dem Eis auch durch Lee Goren auf die Anzeigetafel bringen. Bis zum ersten Gang in die Kabinen mussten die Adler froh sein, nicht weiter ins Hintertreffen geraten zu sein.

Im Mitteldrittel wurden die Kurpfälzer dann wach und schnürten die Gäste Phasenweise in der eigenen Endzone ein. Der Ausgleich ließ jedoch zunächst auf sich warten. Erst Mario Scalzo (39.) konnte die Scheibe nach Vorarbeit von Ronny Arendt und Scott King über die Scheibe drücken. Ronny Arendt war es dann auch, der nur 126 Sekunden nach dem erneuten Seitenwechsel den 2:1-Endstand herstellte, an dem auch sechs Straubinger Feldspieler in den beiden Schlussminuten nicht mehr ändern konnten.

Endras konserviert Form der letzten Saison

Krefeld und Augsburg begegneten sich im KönigPalast auf Augenhöhe. Neun zu neun Torschüsse standen nach den ersten 20 Minuten zu Buche, aber die Panther zeigten sich im Abschluss abgebrühter. Jonathan D’Aversa (8.) und Darin Olver (17.) hatten für die Gäste getroffen.

Im zweiten Durchgang wurden die Pinguine stärker. Herberts Vasiljevs (22.) konnte das in den frühen Anschluss ummünzen, aber in der Folge fanden die Seidenstädter auch in den zahlreichen Überzahlspielen vorbei an Panther-Goalie Dennis Endras. Vielmehr stellte Kyle Wanvig (25.) den alten Abstand wieder her.

Auch in den abschließenden 20 Minuten Krefeld druckvoll, aber glücklos im Abschluss. Anders auf Seiten der Bayern: Mike Radja (57.) traf zur Vorentscheidung, ehe Noah Clarke (59.9 in Unterzahl nochmals nachlegte. Richard Palikovsky Treffer sieben Sekunden vor dem Ende war nur noch Ergebniskosmetik.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Sie hat sehr gut gearbeitet und Dennis Endras war wieder einmal einer sehr guter Rückhalt. Meine Jungs haben sich in jeden Schuss geschmissen und waren konsequent vor dem Tor“, resümierte einer Larry Mitchell, Coach der Augsburger Panther.

Sein Gegenüber, Rick Adduono, zeiget sich weniger glücklich: „Wir benötigen die Unterstützung des Publikums. Die Fans peitschen einen nach vorne und wenn man diese Unterstützung spürt, kann man Meisterschaften gewinnen. Wenn das jedoch ausbleibt, dann wird es schwierig. Wir waren heute sehr gut vorbereitet und wollten unbedingt gewinnen, um den Fans etwas zu bieten.“

Tyler Bouck mit Doppelpack

Die Haie waren vor 10.098 Zuschauern vom ersten Bully an das bessere Team, mussten aber dennoch in der dritten Minute den Treffer von Jakub Ficenec für den ERC hinnehmen. Die Hausherren erholten sich jedoch schnell und fanden mit einem Doppelschlag von Ross Lubaschuk (5.) und Ryan Ramsay (6.) eine schnelle Antwort.

In Drittel zwei wurde der ERC dann besser und konnte dem Spiel durch zwei Treffer von Tyler Bouck (28., 36.) eine erneute Wende geben. Mit dem Ergebnis ging es dann auch zum zweiten Mal in die Katakomben. Der Schlussdurchgang sah Haie, die besser aus der Pause kamen. Johan Akerman (45.) war im Powerplay zum Ausgleich erfolgreich. Die Freude auf der Haie-Bank währte aber etwas zu lange. Nur acht Sekunden später hatte Richard Girard die Gäste wieder in Front gebracht. Christoph Gawlik (50.) stellte schließlich in Überzahl den 3:5-Endstand her.

Kemp erfolgreich im Powerplay

Nachdem die Freezers die ersten 60 Minuten der noch jungen Saison ohne eigenen Torerfolg verbracht haben, hatten sie es heute in Nürnberg etwas eiliger. Brett Engelhardt (5.) brachte Hamburg die Führung, die Thomas James Kemp erst 21 Minuten später egalisieren konnte. Erstmals in Front gingen die Ice Tigers durch Dusan Frosch (35.).

Einen Traumstart in das letzte Drittel erwischte Ex-Freezers Clarke Wilm, der nur 21 Sekunden benötigte um einen Zwei-Tore-Abstand herzustellen. Colin Murphy (55.) konnte die Hanseaten zwar noch einmal bis auf ein Tor heranbringen, aber Nürnberg ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Thomas James Kemp zeiget sich nur zwei Minuten später im Powerplay erneut treffsicher. Den Sack zu machte Greg Leeb mit einem Schuss in das verwaiste Hamburger Gehäuse.

„Wir sind sowieso schon mit einer kleinen Truppe hierher gekommen, haben aber im ersten Drittel sehr diszipliniert gespielt und auch nach der ersten Pause gut gestanden. Entscheidend war das dritte Tor“, erklärte Hamburgs Trainer Rich Chernomaz. „Hinzu kommt noch die Verletzung von Joey Tenute, der ein wichtiger Spieler für uns ist – es soll keine Ausrede sein, aber wir haben jetzt schon sechs verletzte Spieler. Ich hoffe, dass einige Jungs in der nächsten Woche zurückkehren. Wir müssen das Spiel jetzt abhaken und uns voll auf München konzentrieren.“

Andreas Brockmann sagte auf Seiten der Ice Tigers: „Ein super Wochenende mit sechs Punkten, so sieht wohl ein perfekter Saisonstart aus. Allerdings muss man sagen, dass wir heute gegen kämpferisch starke und gut organisierte Hamburger gewonnen haben – vor allem im ersten Drittel haben wir dem Gegner in der Karten gespielt.“

Enges Spiel in München

Eine enge Partie entwickelte sich beim ersten DEL-Heimspiel des EHC München, der durch Bryan Adams (9.) auch nicht unverdient in Führung ging. Robert Hock (15.) konnte zwar ausgleichen, aber Martin Schymainski (16.) hatte eine prompte Antwort parat. Mit Mitteldrittel konnten sich Iserlohn eine leichte Überlegenheit erspielen, doch nur Adrian Veidemann (30.) fand einen Weg vorbei an Münchens Schlussmann Sebastian Elwing.

In der Folge leisteten sich die Roosters jedoch gleich zwei Strafen und die Hausherren ließen sich in Person von Jordan Webb (33.) nicht lange bitten. Webb war es dann auch, der in der 55. Spielminute eine erneute EHC-Führung herstellte, nachdem Shane Joseph (51.) erneut alles auf Anfang gestellt hatte. Den ersten Dreier für den Aufsteiger unter Dach und Fach brachte schließlich Eric Schneider, der sich von, Ryan Ready in Szene gesetzt, auch von Danny Aus den Birken nicht mehr aus der Ruhe bringen ließ.

EHC-Coach Pat Cortina hatte trotz des Erfolges die folgenden Spiele im Auge: „Im ersten und zweiten Drittel spielten wir cleverer, trotz Feldüberlegenheit war es ein schweres Spiel. In Zukunft werden noch schwierige Spiele auf uns warten. Umso wichtiger war der Sieg für uns, um weiterhin an unserer Moral und Arbeitsweise festzuhalten. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Last changed: Sep 06 2010 at 12:47 AM

Back
 
 
 
© 2012  US-Sports.TV  ::  powered by website baker ↑ Seitenanfang ↑