DEL: Berlin nicht zu stoppen |
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| Posted by Sebastian (admin) on Jan 31 2010 |
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Ingolstadt hat mit einem 6:3 (2:2, 4:0, 0:1) über Frankfurt seinen Platz unter den ersten sechs gefestigt und hat jetzt sechs Punkte Vorsprung vor dem Siebten. In Straubing hat unterdessen der KEC seine Auswärts-Niederlagenserie beendet und die Tigers mit 6:4 (1:2, 2:1, 3:1) besiegt. Gleichzeitig mussten die Freezers beim 2:3 (0:2, 0:1, 2:0) in Düsseldorf einen weiteren Rückschlag hinnehmen.
In Iserlohn haben sich die Rooters durch ein 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) über Augsburg im Kampf um die Play-offs zurückgemeldet und sind jetzt wieder auf dem elften Rang. Zwei Punkte fehlen ihnen jetzt auf den Zehnten aus Mannheim.
Marcel Müller bringt Haien den Sieg
Köln hatte in Straubing den besseren Start und ging durch Daniel Rudslätt (4.) in Führung, doch die Defensive der Domstädter präsentierte sich desolat und ließ bis zum Ende des Drittel 18 Schüsse auf Lars Weibel zu. So man es wie es kommen musste. In Überzahl markierte Dustin Whitecotton (14.) den Ausgleich und nur 46 Sekunden später schoss Chad Bassen die Gastgeber in Führung. Kurz vor der Pause hätte William Trew sogar noch erhöhen können, doch ihm versagten vor dem leeren Tor die Nerven.
Diesem Rückstand rannten die Haie lange hinterher, doch in einer Drangphase war Dusan Frosch (36.) für dien KEC erfolgreich. Nachdem Jean-Philippe Morin (38.) die Tigers wieder in Vorteil gebracht hatte, war Jason Jaspers (39.) zur Stelle und ließ das Spiel von vorne beginnen. Strafen ließen Köln in der Folge jedoch wieder den Faden verlieren und in doppelter Überzahl ließ sich Karl Stewart (44.) nicht lange sich bitten.
Als Ryan Ramsay jedoch für die Gastgeber in die Kühlbox ging, stand erneut Dusan Frosch (48.) bereit und auf Zuspiel von Martin Bartek war die Partie erneut egalisiert. Der KEC nahmd en Schwung mit und hielt den Druck auf die Hintermannschaft der Bayern aufrecht. In der 59. Spielminute konnte dann Marcel Müller einen der zahlreichen Versuche hinter Markus Janka im Gehäuse der Tigers unterbringen. Als die Hausherren Janka zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, ließ er es sich nicht nehmen höchstpersönlich für die Entscheidung zu sorgen und den ersten Auswärtssieg der Domstädter nach zuvor sieben Pleiten in Serie perfekt zu machen.
Powerplay wird zum Boomerang
In Ingolstadt zeigten die Lions als erstes ihre Offensivqualitäten. Jamie Wright (5.) war per Bauerntrick erfolgreich und nach dem Videobeweis fand der Treffer auch seine Anerkennung. Ein Doppelschlag von Martin Hinterstocker (9.) und Tim Hamly (12.), der in Überzahl traf, drehten das Spiel jedoch zu Gunsten des ERC. Nur 32 Sekunden später trug Jeff Ulmer dem ausgeglichenen ersten Durchgang Rechnung und schickte die Partie mit einem Remis in die erste Pause.
Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Frankfurt im Powerplay die Gelegenheit wieder in Front zu gehen, doch ein Matt Hussey (24.) nutzte einen Fehler der Hessen zum 3:2 als er Ian Gordon bei seinem Break tunnelte. Die Partie blieb weiter offen, doch knapp vier Minuten vor der zweiten Sirene wurde es bitter für die Gäste.
Jakub Ficenec (37.) legte einen weiteren Unterzahltreffer zur ersten Zwei-Tore-Führung, ehe Thomas Greilinger (38.) und Richard Girard (40.) das zwischenzeitliche 6:2 herstellten. Ingolstadt verlegte sich in den letzten 20 Minuten darauf den Vorsprung zu verwalten und Thomas Oppenheimer (50.) könnte für die Lions nur noch verkürzen.
Freezers kommen noch einmal zurück
Im ISS Dome kamen die Metro Stars gut in die Partie und Brandon Reid (3.) markierte das frühe 1:0 für die Hausherren. Er war es dann auch, der zur Halbzeit des ersten Durchgangs auf 2:0 stellte. In unterzahl hatte er einen Zwei auf Zwei Break und weil der Passweg zu war, machte er es eben selber.
Erst im zweiten Durchgang konnten sich die Freezers besser sortieren, doch als sich Clarke Wilm mit Daniel Kreutzer anlegte und die die DEG sind in Überzahl wieder fand, legte Craig MacDonald (31.) einen weiteren Treffer nach. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und im Schlussabschnitt konnte Francois Fortier (47.) auf Hamburg auf den Videowürfel bringen.
In Überzahl hatten die Hanseaten die Möglichkeit den Anschluss herzustellen, doch stattdessen wurde es vor Freezers-Goalie Robert Goepfert brenzlig. Evan Kaufmann hatte sich die Scheibe geangelt und Peter Ratchuk (49.) wusste sich nur noch mit der Notbremse zu helfen. Der gefoulte traf den fälligen Penaltyschuss selber an, doch Goepfert war zur Stelle.
Statt der Vorentscheidung war so der Weg frei für eine spannende Schlussphase. Düsseldorf nahm in der Folge Strafen und eine davon münzte Mathieu Biron (54.) in den Anschluss um. Die Gäste drückten anschließend auf den Ausgleich, doch die DEG hielt das Ergebnis auch gegen sechs angreifende Freezers-Spieler in der Schlussphase fest.
Sparre-Brüder treffen
Nach zuvor acht Niederlagen in neun Spielen forderte Coach Ulrich Liebsch im Vorfeld der Partie: „ich erwarte, dass jeder seine beste Leistung für seine Mannschaft bringt.“ Sein Team hielt sich daran und bestimmte das erste Drittel. Für die Belohnung sorgte schließlich Marty Wilford (15.) der die Sauerländer in Führung schoss.
Nach dem Seitenwechsel konnte Daniel Sparre (24.) diese sogar ausbauen, doch die Partie wurde in der Folge zerfahren und von Strafzeiten geprägt – nur Profit konnte keiner der beiden Clubs aus seinen Powerplays schlagen. Auch als Iserlohn nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen hogen Stocks mit Verletzungsfolge gegen Chris Collins fünf Minuten lang mit einem Mann mehr agieren durfte fiel kein Treffer.
Kris Sparre (46.) holte das dann aber 26 Sekunden nach Ablauf des Überzahlspiels nach. Erst in doppelter numerischer Überlegenheit konnten die Panther ihre Ansprüche auf Punkte an diesem Abend anmelden. Darin Olver (48.) war der Torschütze. Augsburg witterte wieder Morgenluft, doch ein weiterer Schuss ins Schwarze wollte ihm nicht gelingen – auch nicht mit sechs Feldspielern in der Schlussphase.
Am Nachmittag setzte es für Mannheim eine Packung
Meister Eisbären Berlin hat DEL-Rekordchampion Adler Mannheim eine weitere Niederlage beigebracht. Sie gewannen am Nachmittag mit 6:3 (2:0, 3:0, 1:3) in der SAP Arena. Gleichzeitig konnten die Krefeld Pinguine nicht profitieren und verpassten durch ein 1:5 (0:0, 1:2, 0:3) gegen Wolfsburg den Sprung auf die Play-off-Plätze. In Nürnberg setzten sich die Ice Tigers mit 4:2 (0:1, 2:0, 2:1) gegen Schlusslicht Kassel durch.
Mulocks schießen Adler ab
Berlin gab in der SAP Arena sofort eine Duftmarke ab. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Adler hatte Fredrick Brathwaite den ersten gefährlichen Schuss inklusive zweier Nachschüsse zu parieren. Mannheim meldete sich in der fünften Spielminute an. Nach einem überstandenen Unterzahlspiel machten sie Druck auf das Tor der Gäste und nur mit Glück konnten diese einen Rückstand vermeiden.
Im Gegenzug sah Adler-Goalie Brathwaite dann nicht gut aus. Chris Hahn hatte die Scheibe in der eigenen Verteidigungszone aufgenommen und Brathwaite griff bei seinem Schuss daneben (5.). Im Anschluss wurde es dann Handfest. Jeff Friesen gewann eine Schlägerei mit Sven Butenschön klar nach Punkten und als Ronny Arendt eingriff, bekam dieser auch gleich noch die Schlagkraft des Berliners zu spüren. Butenschön und Friesen konnten sich danach mit Spieldauer-Disziplinarstrafen in die Kabinen verabschieden, aber der Meister verkraftete den Ausfall besser.
In Überzahl fälschte André Rankel (12.) einen Schuss von Andrew Roach unhaltbar ab. Berlin hat das Spiel ab diesem Zeitpunkt im Griff und die Chancen der Kurpfälzer beschränkten sich auf einen Zwei auf Eins Konter in der 18. Spielminute. Arendt brachte den Querpass von Hackert jedoch nicht unter Kontrolle.
Entsprechend zufrieden war André Rankel in der Drittelpause: „Es lief sehr gut für uns. Wir sind in Führung gegangen und konnten das 2:0 nachlegen. Wir konnten unser Spiel aufziehen und wenn wir agressiv und druckvoll weiter spielen, können wir hier die Punkte mitnehmen.“
Die Hauptstädter setzten das dann auch in die Tat um und setzten sich teilweise in der Endzone der Hausherren fest. In der 28.Spielminute hatten sie jedoch Glück, dass ein Schuss von Ahren Spylo nur den Pfosten traf, aber erneut war der Gegenzug erfolgreich. Eine traumhafte Kombination beendete Tyson Mulock (28.) mit einem Schuss ins leere Tor und Bruder TJ zog gleich nach. Per Bauerntrick war er 71 Sekunden später zum 4:0 erfolgreich und in der 31. Minute legte er einen weiteren Treffer nach.
Fredrick Brathwaite hatte in der Folge genug und Lukas Lang übernahm seinen Arbeitsplatz. Er hielt seinen Kasten sauber, hatte aber in der drei Minuten vor der zweiten Pause Glück, das Marvin Degon nur den Pfosten traf.
„Es ist frustrierend. Wir arbeiten hart, aber es geht nichts rein. Wir müssen jetzt weiter kämpfen und uns unser Glück erarbeiten“, erklärte Adler Tomas Martinec, der noch nichts daran dachte, die Segel zu streichen: „Ich habe noch nie ein Spiel aufgegeben und wenn uns im letzten Drittel zwei schnelle Tore gelingen, kann hier vielleicht noch etwas drin sein.“
Seine Teamkollegen setzten seinen Wunsch dann um. Justin Papineau (43.) brachte den ersten Treffer der Gastgeber auf die Anzeige und nachdem Scott King (45.) einen Alleingang vergab, war Ronny Arendt (46.) wenig später mit dem 2:5 zur Stelle. Eisbären-Coach Don Jackson sah sich gezwungen seine Auszeit zu nehmen und die Berliner brachten das Spiel wieder unter Kontrolle.
Dennoch musste der Meister noch das 3:5 durch James Pollock (56.) hinnehmen und eine eigentlich schon entschiedene Partie wurde noch einmal spannend. Die Adler nahmen in der Schlussphase noch den Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, aber TJ Mulock nutzte die Gelegenheit zu seinem dritten Treffer an diesem Abend.
Mulock, der insgesamt vier Scorerpunkte sammelte, meinte anschließend: „Ich freue mich natürlich über die drei Tore, aber wichtiger ist, dass wir die Punkte heute mitgenommen haben. Unser drittes Drittel war jedoch nicht so gut. Da haben einige versucht ihre eigenen Statistiken aufzuplieren – das hätte auch schiefgehen können.“
Auch Eisbären Kapitän Stefan Ustorf kam darauf zu sprechen: „Das war schlampig. So gut, wie wir in den ersten beiden Dritteln waren, so schlecht waren wir im letzten. Das können wir so nicht stehen lassen. Darüber wird noch zu reden sein.“
Auf Seiten der Adler erklärte Coach Teal Fowler: „Wir hatten im letzten Drittel nichts mehr zu verlieren. Wir mussten unseren Fans zeigen, dass wir wollen und das wir Stolz haben. Es war peinlich genug, das wir bereits mit 0:5 zurücklagen. Das zweite Drittel hat uns das Genick gebrochen. Wir müssen jetzt gemeinsam einen Weg finden, wie wir wieder nach oben kommen.“
Furchner trifft doppelt
Nachdem es in Wolfsburg nach einem offensive geführten, aber torlosen ersten Abschnitt bis zur 23. Spielminute dauerte, ehe die Grizzlys das erste Tor erzielten, Sebastian Furchner (23.) war erfolgreich, fielen die Feierlichkeiten wohl etwas zu ausführlich aus. Nur 36 Sekunden benötigte Charlie Stephens um wieder zu egalisieren.
Krefeld erspielte sich in der Folge eine optische Überlegenheit, aber den nächsten Treffer erzielte Ken Magowan (29.) für die Gastgeber. Mit dem Ergebnis ging es dann auch zum zweiten Mal in die Kabinen und nach dem Seitenwechsel war Kai Hospelt (45.) für den EHC bei angezeigter Strafe erfolgreich. Für die Entscheidung sorgte schließlich Christoph Höhenleitner (51.) der nochmals nachlegte. Für den 5:1-Endstand sorgte schließlich Sebastian Furchner 17 Sekunden vor der Schlusssirene.
„Wir wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde. Die ersten beiden Drittel haben wir so gespielt, wie es Auswärts nötig ist, aber vom letzten Abschnitt bin ich enttäuscht. Da haben wir abgebaut“, erklärte Pinguine-Coach Rick Adduono anschließend.
Sein Gegenüber, Anton Krinner, meinte: „Ich muss zu erst bei den Fans bedanken. Sie haben uns super unterstützt. Das war heute ein schweres Spiel für uns, denn Krefeld fighted um die Play-offs. Wir haben aber die Geduld behalten und am Ende hat sich das ausgezahlt.“
Zwei Doppelschläge reichen
In Nürnberg war der erste Durchgang von der Defensive geprägt. Einen der wenigen gefährlichen Angriffe konnte aber Pierre-Luc Sleigher (16.) für das Schlusslicht verwerten. In Drittel zwei übernahmen die Gäste aus Nürnberg aber das Kommando und die zweite Strafe der Partie, erneut war Alexander Heinrich in der Kühlbox, sollte Konsequenzen haben.
Robert Leask (28.) glich auf Vorarbeit von Greg Leeb aus und einmal in Schwung schob Petr Fical 26 Sekunden später das 2:1 nach. Die Ice Tigers blieben weiter am Drücker, aber weitere Tore sollten erst in den letzten 20 Minuten fallen. Per Doppelschlag sorgten Roland Mayr (51.) und Andre Savage (52.) für die Entscheidung. Hugo Boisvert (58.) konnte für die Huskies nur noch Ergebniskosmetik betrieben.
„Wir waren vor Nürnberg gewarnt“, meinte Stephane Richer anschließend. „Wir wollten deshalb kompakt stehen und einfach spielen. Das ist uns in den ersten 20 Minuten auch gut gelungen. Die Schlüsselszene war in meinen Augen ein Save von Patrick Ehelechner kurz vor Ende des zweiten Drittels. Dann hätte es 2:2 gestanden und alles wäre offen gewesen.“
Andreas Brockmann, Trainer der Ice Tigers, resümierte: Wir haben uns sehr schwer getan. Wir wollten das heute spielerisch lösen, aber das geht gegen so eine Mannschaft nicht. Ab dem zweiten Drittel waren wir druckvoller und hungriger. Dadurch haben wir unsere Chancen bekommen und auch genutzt.“
Last changed: Jan 31 2010 at 8:36 PM
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