DEL: Adler siegen zum achten mal in Folge |
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| Posted by Sebastian (admin) on Mar 10 2010 |
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Die Adler aus Mannheim sind derzeit nicht aufzuhalten. Beim 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) über die DEG Metro Stars fuhren sie achten Sieg in Folge ein und haben somit noch gute Karten, doch noch gute Karten, die direkte Qualifikation für das Viertelfinale zu erreichen. Düsseldorf verpasste es durch die Niederlage an Wolfsburg wieder vorbeizuziehen.
Diese unterlagen den Hamburg Freezers mit 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) und bleiben auf dem zweiten Platz. Abgerutscht sind derweil die Thomas Sabo Ice Tigers. Die Nürnberger unterlagen bei den Augsburger Panthern mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1) und sind jetzt nur auf Rang fünf. Einen Sprung nach vorne haben die Frankfurt Lions gemacht, die sich gegen die Krefeld Pinguine mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) durchsetzten.
Eine Niederlage hinnehmen mussten derweil die Kölner Haie, die gegen den ERC Ingolstadt nicht über ein 3:4 (1:0, 2:2, 0:1, 0:1) nach Verlängerung hinauskamen. Der eine Punktgewinn reichte jedoch, um wieder auf den zehnten Platz zu kommen. Konkurrent Iserlohn musste sich unterdessen Meister Berlin nach Verlängerung 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:1) geschlagen geben.
DEG zu harmlos im Abschluss
Nach sieben Siegen in Folge agierten die Adler vor eigenem Publikum vom Start weg druckvoll und Nathan Robinson (12.) belohnte die Angriffsbemühungen mit dem 1:0. Nur eine Minute später legte Ronny Arendt für den DEL-Rekordchampion einen weiteren Treffer nach. Erst jetzt kamen die Metro Stars besser in die Partie und Daniel Kreutzer (18.) konnte verkürzen.
Düsseldorf nahm den Schwung in den zweiten Abschnitt mit, doch trotz 14:9 Torschüssen wollte der Ausgleich nicht fallen. Mannheim berappelte sich in der Folge wieder und Francois Methot (53.) stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Für die Entscheidung sorgte schließlich Marcus Kink (56.)
Ingolstadt kommt zurück
Im Kampf um Rang zehn erwischten die Kölner Haie einen Start nach Maß. Von Ivan Ciernik auf die Reise geschickt verwandelte Marcel Müller (3.) den Alleingang zur frühen Führung. Die beiden Teams lieferten sich in der Folge einen offenen Schlagabtausch, doch das nächste Tor sollte erst nach dem Seitenwechsel fallen. Zunächst hatte Marc Chouinard nach 30 Sekunden bei einem break die Gelegenheit auf 2:0 zu erhöhen, doch er scheiterte und nur 26 Sekunden später egalisierte Dominic Walsh für Ingolstadt.
Köln zeigte sich jedoch nicht geschockt und Ivan Ciernik (23.) fand eine spontane Antwort. In der 35. Spielminute war der Slowake erneut zur Stelle und erhöhte auf 3:1. Danach kam von den Haien nicht mehr allzu viel und so konnte Thomas Greilinger (38.) ein Überzahlspiel zum Anschluss verwerten. Nach der zweiten Pause wurde es dann unglücklich für Haie-Keeper Lars Weibel. Nachdem er zuvor gute Paraden gezeigt hatte, legte er sich die Scheibe beim Versuch einen Pass zu unterbinden selbst in die Maschen. Als Torschütze wurde Michael Waginger (44.) angegeben. Weitere Tore fielen nicht und so ging die Partie in die Verlängerung. Diese beendete Thomas Greilinger (62.) mit einem Break.
Haie-Trainer Bill Stewart sagte nach der Partie: „Die Spieler haben gekämpft, aber zu viele Fehler gemacht. Es ist entscheidend, wie man als Spieler unter Druck arbeiten kann. Wenn man es nicht kann, wird das in dieser Liga sehr hart. Es tut mir sehr leid für die Fans. Die ganze Unterstützung durch Stadt, Fans und Medien zeugt von Charakter. Die Mannschaft muss mehr zurückzahlen.“
Greg Thomson erklärte zum Spiel seiner Panther: „Das war heute ein komisches Spiel. Wir haben gut angefangen, viel Druck gemacht und lagen dennoch 1:3 hinten. Wir konnten aber noch einmal mehr Druck machen und haben zwei Punkte geholt. Großes Lob an meine Mannschaft.“
Scorpions tun sich schwer
Hannover hatte in einem von der Defensive geprägten ersten Durchgang das bessere Händchen im Abschluss. Aris Brimanis (13.) schoss die Gäste in Kassel mit 1:0 in Front. Das Schlusslicht präsentierte sich in der Folge jedoch auf Augenhöhe und kam durch Pierre-Luc Sleigher (26.) zum verdienten Ausgleich, ehe Ben Cottreau (28.) die Scorpions im Powerplay wieder in Führung schoss.
In Drittel drei konnte Andre Reiß (44.) die Niedersachsen erstmals mit zwei Tore in Führung schießen, aber die Entscheidung war das noch nicht. Ryan Kraft (55.) konnte auf Zuspiel von Josh Soares wieder verkürzen und für Spannung in den letzten Minuten sorgen. Kassel intensivierte noch einmal die Angriffsbemühungen, konnte aber auch mit sechs Feldspielern den Abwehrriegel Hannovers nicht mehr knacken.
Hannovers Coach Hans Zach meinte im Anschluss: „Es war ein hart umkämpftest Spiel. Meine Mannschaft hat alles gegeben, aber Kassel hat gut gespielt. Heute standen wir zudem in der eigenen Zone sehr gut – es wird von Mal zu Mal besser.
Huskies-Coach Stéphane Richer: „Gegen Hannover sind es immer schwere Spiele. Sie stehen hinten immer sehr kompakt und zum Schluss hatten die Scorpions das Glück auf seiner Seite. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie hat gekämpft und gut gespielt, aber Hannover ist eine sehr gute Mannschaft und hat deshalb die Punkte hier behalten."
Spieldauer für Friesen und Wilford
Iserlohn zeigte sich gegen Berlin gut vorbereitet und hatte den Meister über weite Strecken im Griff und fern vom eigenen Tor. Einen der Angriffe der Roosters konnte Daniel Sparre Sekunden vor der ersten Sirenen zur verdienten Führung verwerten. Erst jetzt kamen die Gäste in Fahrt und konnten selbst Druck auf Danny Aus den Birken im Kasten der Hausherren ausüben. In der 31. Spielminute wurde es dann zuviel und Alexander Weiß klinkte auf Zuspiel von Bruder Daniel ein.
Eine Minute später war dann die Partie für Eisbär Jeff Friesen beendet. Nach einem Check gegen den Kopf und Nacken und einer weiteren Disziplinarstrafe musste er mit einer automatischen Spieldauer-Disziplinarstrafe den Gang in die Katakomben antreten. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch Iserlohns Marty Wilford gegen Ende des torlosen Schlussabschnitts. Mit einer Strafe wegen eines hohen Stocks wollte er sich nicht abfinden und kassierte zwei weitere Zehnminutenstrafen. Sein Team begann die fällige Verlängerung mit einem Mann weniger auf dem Eis und Richie Regehr (62.) ließ sich nicht lange bitten.
Lions überlegen
Frankfurt war gegen Krefeld das Fehlen zahlreicher Stammkräfte nicht anzumerken. Sie bestimmten die Partie, aber die lange überfällige Führung ließ lange auf sich warten. Erst Thomas Oppenheimer (23.) konnte, kurioser Weise in Unterzahl, Bewegung auf die Anzeige bringen. Einen der wenigen Angriffe Krefeld konnte Herberts Vasiljevs (28.) zum Ausgleich einnetzen.
Auch in Drittel drei war Frankfurt besser und drängte auf die Entscheidung, doch mehr als das 2:1 durch Jamie Wright (43.) wollte nicht herausspringen. Auch in einer fünfminütigen Überzahl, Daniel Pietta wurde nach einem Check mit dem Knie mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe belegt, konnten die Lions nicht zur Entscheidung treffen. So konnten die Pinguine in der Schlussminute noch einmal ohne Torwart und mit sechs Feldspielern alles auf eine Karte setzen, aber Frankfurts Goalie Ian Gordon hielt seinen Arbeitsplatz sauber.
„Mannschaften von Rich Chernomaz spielen immer sehr hart. Dennoch konnten wir das Spiel lange eng gestalten. Leider hatten wir heute nur wenige Powerplaysituationen, denn das war zuletzt eine unserer Stärken. Wir konnten uns heute nicht richtig entfalten“, resümierte Krefelds Verantwortlicher an der Bande, Rick Adduono.
Auf Seiten der Lions meinte Rich Chernomaz: „Wir haben heute wie Männer gespielt und toll gekämpft. Es ist einfach so: Momentan kommt jeder zu Spiel, ist absolut konzentriert und gibt alles. Das macht sich bemerkbar und ich bin stolz auf meine Mannschaft.“
Wolfsburg nutzt die Chancen nicht
Nach zwei Niederlagen mussten die Grizzlys in Hamburg wieder punkten, um den zweiten Rang nicht noch an Düsseldorf zu verlieren und die Niedersachsen starteten entsprechend. Lediglich im Abschluss ließen sie Kaltschnäuzigkeit vermissen und so kam es wie es kommen musste. Einen von nur vier Schüssen der Freezers fand den Weg über die Linie – es war der von Peter Ratchuk (7.)
Die Hanseaten waren in Abschnitt zwei um mehr Offensivarbeit bemüht und kamen durch Stephan Retzer (32.) zum 2:0, doch in der Rückwärtsbewegung mussten sie sich bei Schlussmann Robert Goepfert bedanken, der alleine in den mittleren 20 Minuten 18 Schüsse festhielt. Erst in der 45. Spielminute konnte Norm Milley das lange überfällige Tor für Wolfsburg erzielen und ab jetzt kannten die Gäste nur noch eine Richtung. Goepfert war jedoch weiterhin auf dem Posten und als die Grizzlys ohne Torwart agierten traf John Tripp 20 Sekunden vor dem Ende zur Entscheidung.
„Das war ein gutes Spiel, welches wir verdient gewonnen haben. Bobby Goepfert war erneut überragend gegen starke Wolfsburger", freute sich Freezers-Coach Paul Gardner über den Sieg.
Sein Gegenüber, Anton Krinner, haderte: „Glückwunsch an Hamburg. Wir finden momentan den Weg ins Tor nicht, obwohl wir uns eine Menge Chancen erarbeiten. Das ist frustrierend."
Penaltyschuss bring Führung
Nürnberg benötigte in Augsburg einige Zeit in die Partie zu finden und musste nach den ersten 20 Minuten froh sein, dass das Spiel noch torlos war. Nach der Pause sollte sich das jedoch ändern. Die Ice Tigers spielten in Unterzahl, doch nach einem Abspielfehler angelte sich Darin Olver die Scheibe und war bei seinem Solo nur noch von einer Notbremse zu stoppen. Den fälligen Penaltyschuss verwandelte Colin Murphy (22.) zur Führung.
Nürnberg wurde danach besser und nach einer schönen Kombination stellte Andre Savage (28.) alles zurück auf Anfang. Augsburg spielte jedoch unbeirrt weiter und Brett Engelhardt (32.) konnte nur Minuten später die Führung der Hausherren wieder herstellen. Die Bayern drängten in der Folge auf die Entscheidung doch die ließ auf sich warten. Erst Darin Olver (58.) konnte die Zitterpartie für die Panther beenden.
Last changed: Mar 10 2010 at 2:24 AM
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